Über uns

Lena

Lena beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren intensiv mit den Themen BDSM und Sexualität, sowohl beruflich als auch privat. Schon zu Beginn ihrer Reise war sie in der Kink-Community aktiv und organisierte Stammtische sowie Workshops, um den Austausch und das gemeinsame Lernen zu fördern. Um ihr Wissen über Sexualität weiter zu vertiefen, hat Lena die Ausbildung zur klinischen Sexologin nach dem Modell Sexocorporel abgeschlossen. Dieses strukturierte Erklärmodell nutzt sie, um ihren Workshops und Vorträgen eine fundierte Basis zu geben und so das Verständnis für BDSM und Shibari zu erweitern.

Für ihr Label penumbra stellt sie hauptberuflich Halsbänder, Fesseln und andere Accessories aus Leder und veganen Alternativen in Handarbeit her. Die gebürtige Grazerin hat dank ihres Partners Andi zum Kinbaku Studio Vienna gefunden, wo sie sich seit ein paar Jahren intensiv mit japanisch inspirierter Fesselkunst beschäftigt und mittlerweile zu einem Teil des Organisationsteams geworden ist.

Lena legt beim Fesseln weniger Wert auf komplexe Technik und strikte Muster, sondern konzentriert sich auf die Verbindung zwischen fesselnder und gefesselter Person. Die Emotionen, die dabei entstehen, und die Dynamiken, die beide Rollen prägen, sind für sie von zentraler Bedeutung. Diese Perspektive, gepaart mit ihren Erkenntnissen aus der Sexologie, vermittelt sie in Workshops und Unterrichtseinheiten, wobei ihre Leidenschaft vor allem auf dem Gestalten eines für beide Seiten erfüllenden Erlebnisses liegt.

Andi

Andi’s erster Kontakt mit Shibari geschah 2011, seitdem ist er regelmäßig im Kinbaku Studio Vienna zu finden, wo er unter Vinciens und Barkas gleich zwei erstklassige Lehrer fand. Seit 2015 unterrichtet er seinen Zugang zum Fesseln und zählt seit 2019 offziell zu den Instruktoren für Barkas Kinbaku.

Andis Stil ist sehr fluktuierend, stets abhängig von seinem Gegenüber und der Tagesstimmung um die passende Interaktion zu finden. Am meisten faszinieren ihn die Effekte von unterschiedlichen Emotionen beim Fesseln. Gemeinsam mit einem oft bewegungsintensiven Stil, der seine Wurzeln in Barkas Ranboo hat.

Beim Unterricht ist ihm die Balance aus Hard- und Softkills wichtig, sowie das aktive Einbringen seiner Partnerin um eine ganzheitliche Perspektive zu bieten.

Nussi

Nussi ist, was das Thema BDSM betrifft, eine echte Spätzünderin – oder, wie sie selbst augenzwinkernd sagt, eher eine „Spätsünderin“. Erst Mitte zwanzig entdeckte sie ihre Leidenschaft für Schmerz, die vielschichtigen Dynamiken, aber auch den Spaß, den BDSM bieten kann.

Schon früh entwickelte Nussi als Leistungssportlerin ein tiefes Körperbewusstsein, das ihr heute in ihrer Auseinandersetzung mit BDSM zugutekommt. Ihre Ausbildungen als Zirkuspädagogin, Atemtrainerin und Shiatsu-Praktikerin bilden die Basis für ihr Verständnis von Körperarbeit. Besonders fasziniert sie die Verbindung zwischen Shiatsu und BDSM. In ihrer Diplomarbeit widmete sie sich genau diesem Thema und erkundete die Einsatzmöglichkeiten von Seilen und Tüchern als Ergänzung in der Shiatsu-Behandlung. In ihrem Workshops geht es ihr neben dem Vermitteln von Wissen auch immer um das spielerische Experimentieren und den Spaß. 

Nach fünfzehn Jahren in Wien hat es Nussi im Sommer 2024 nach Zürich verschlagen. Auch dort bleibt sie der Szene treu, knüpft neue Kontakte und bringt ihre Perspektiven in die lokale Community ein.

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